Rechtsgebiete

Das Leistungsangebot der Kanzlei konzentriert sich ganz bewusst auf das Urheber- und Medienrecht, einschließlich Marken- und Wettbewerbsrecht sowie Internet- und Datenschutzrecht. Hier liegt mein Know-How und hier schlägt mein Herz. Der Schutz und die Vermarktung eigener urheberrechtlicher Werke, die Nutzung fremder Werke im Schaffensprozess oder als Privatperson, der Schutz und die Verteidigung der eigenen Marke, die rechtssichere Gestaltung von Werbekampagnen, Internetauftritten, Blogs oder Webshops sind nur einige Bereiche, in denen ich Ihnen zur Seite stehe.

Als Einzelanwältin biete ich Ihnen Beratung und Betreuung aus einer Hand an. Das persönliche vertrauensvolle Mandatsverhältnis steht im Mittelpunkt meiner Tätigkeit, ich suche mit Ihnen nach praxisgerechten Lösungen und zeige Möglichkeiten und Risiken auf, die Ihre unternehmerischen Entscheidungen berücksichtigen.

Nachfolgend finden Sie einige Elemente meiner Tätigkeit etwas genauer erläutert (bitte klicken Sie auf das Elememt um mehr zu erfahren):

Vertragsberatung

Zu den Leistungen der Kanzlei zählen insbesondere außergerichtliche Tätigkeiten wie die Beratung über und die Erstellung von Verträgen aus den Bereichen Urheber- und Markenrecht und angrenzenden Themen. Ich führe die Vertragsverhandlungen für Sie oder begleite Sie dabei im Hintergrund. Themenschwerpunkte sind Verträge zwischen Kreativschaffenden untereinander, mit Agenturen und Managements oder mit Verwertern wie Verlagen, Fernsehproduktionen, Musiklabels, Fernsehsendern, (z.B. Lizenzverträge, Verlagsverträge, Künstlermanagementverträge). Einen wichtigen Teil machen daneben aber auch Verträge zur Beilegung von Unstimmigkeiten aus (z.B. markenrechtliche Abgrenzungsvereinbarungen, Vergleiche), mit denen sich ein teurer und langwieriger Rechtsstreit vor Gericht oft vermeiden lässt.

Urheberrecht

Die urheberrechtliche Beratung hat viele Facetten. Für Kreativschaffende oder -verwerter sind durchdachte und sauber ausgearbeitete (Lizenz-)Verträge eine wichtige Basis, um die finanzielle Seite kalkulieren, selbst rechtssicher Rechte bei sich behalten oder weiter geben zu können und sich vor unerwarteten Forderungen der Vertragspartner oder Dritter zu schützen. Dabei geht es nicht nur darum, zu regeln, wer wem zu welchem Preis Rechte überträgt, sondern ganz wesentlich auch darum, diese Rechte so konkret wie möglich zu benennen. Aber auch andere Punkte sollten sorgfältig festgelegt werden, wie die Qualität der zu erbringenden Leistung, Mitspracherechte, Fertigstellungszeitpunkte oder Haftungsfragen. Daneben ist das Urheberrecht aber auch das Recht, nach dem sich zahlreiche außervertragliche Fragen zur Nutzung von Inhalten und zur Reichweite von Rechten beantworten, die sich in einer Zeit stellen, in der die Grenzen zwischen Kreativschaffenden und Nutzern verschwimmen und Kreativleistungen teilweise teuer gehandelte Wirtschaftsgüter sind und andererseits so leicht zugänglich wie nie zuvor. Das Urheberrecht ist auch die Grundlage von Abmahnungen, besonders wegen Filesharing-Downloads, der Verwendung fremder Bilder oder fremder Musikaufnahmen, die nicht nur Unternehmer betreffen, sondern oft auch Privatpersonen.

Marken- und Titelschutzrecht

Sie haben einen tollen Namen oder ein tolles Logo, und wollen diese als Marke schützen lassen? Sie haben schon eine Marke und stellen fest, dass ein Anderer sie auch benutzt? Sie schreiben ein Buch und haben Angst davor, dass jemand den Titel “klaut”, noch bevor das Buch veröffentlicht ist? Ich berate Sie in Angelegenheiten des Marken- und Titelschutzrechts – von der Auswahl der Marke unter Berücksichtigung eventueller Kollisionen mit bestehenden Marken (ggf. unter Beauftragung eines darauf spezialisierten Rechercheinstituts) über die Anmeldung Ihrer Marke bis hin zum Schutz der Marke (oder des Titels) gegen Angriffe Dritter. Für einen (Buch-)Titel lässt sich bereits vor Veröffentlichung eine Vorverlagerung des Schutzzeitraumes erreichen. Auch hier sollte aber zuvor dringend recherchiert werden, dass keine älteren Titelrechte verletzt werden.

Wettbewerbsrecht

Unternehmen müssen bei ihren geschäftlichen Handlungen neben den allgemeinen Gesetzen auch die Vorgaben des Wettbewerbsrechts beachten, insbesondere des “Gesetzes gegen den unlauteren Wettbewerb” (UWG). Das UWG und ggf. einschlägige Spezialgesetze bestimmen den rechtlichen Rahmen, in dem sich unternehmerisches Handeln zu bewegen hat. Das betrifft nicht nur die Ausgestaltung von Webshops, sondern auch jegliche Art von Werbeverhalten, Angaben in Katalogen, Geschäftsbriefen oder anderer kommerzieller Kommunikation. Bei Nichtbeachtung ist mit Abmahnungen von Wettbewerbern zu rechnen. Neben den Abmahnkosten drohen Schadensersatzzahlungen und ggf. auch Beseitigungskosten. Unterlassungserklärungen sind sorgfältig zu formulieren und umzusetzen, da bei einem wiederholten Verstoß die Zahlung einer Vertragsstrafe droht. Daher empfiehlt es sich, bereits im Vorfeld die Gesetzmäßigkeit des eigenen geschäftlichen Handelns sorgfältig zu prüfen.

Onlinerecht

Rund um den eigenen Internetauftritt bestehen eine Vielzahl gesetzlicher Regelungen, die beachtet werden müssen. Das betrifft nicht nur Webshops, sondern auch sonstige Unternehmensseiten und unter Umständen auch Blogs. Zu den typischen Stolperfallen gehören insbesondere Impressum, Widerrufsbelehrung, AGB und Datenschutz, aber auch die korrekte Beschreibung der angebotenen Waren oder Dienstleistungen sowie die Angaben zu Preisen und Versandkosten, welche nicht nur vorhanden, sondern auch zutreffend positioniert sein müssen. Die Konkurrenz schläft nicht und Fehler im Internetauftritt sind ein beliebtes Ziel von Abmahnungen, da sie ohne großen Aufwand ausfindig gemacht werden können.

Social Media

Blogs, Facebook & Co. wurden in ihrer rechtlichen Bedeutung lange nicht wirklich wahrgenommen. Spätestens seit die ersten Fälle bei Gericht angekommen, sind, sollte sich jeder bewusst machen, dass Blogs und Social-Media-Plattformen kein “rechtsfreier Raum” sind. Eine Impressumspflicht besteht auch dort unter denselben Voraussetzungen wie bei jedem anderen Internetauftritt. Über diese Plattformen veröffentlichte Persönlichkeitsrechts- oder Urheberrechtsverletzungen sind genauso wenig zulässig wie anderswo auch – es muss jedoch genau geprüft werden, ob der Seitenbetreiber auch dafür haftet. Einige Fragen sind auch neu, da das Medium neue Handlungsformen ermöglicht. (Insbesondere) bei Personen des öffentlichen Lebens kommt es immer wieder vor, dass (teilweise täuschend echte) Fake-Profile auftauchen, die natürlich so schnell wie möglich dort wieder gelöscht werden sollen. Und was ist, wenn jemand auf der Seite eines Freundes ein Foto postet, das Rechte Dritter verletzt?

Gerichtsverfahren

Auch wenn es sich häufig empfiehlt, sich um die außergerichtliche Klärung von Streitigkeiten zu bemühen, sind Gerichtsverfahren natürlich ein wichtiger Teil der Anwaltstätigkeit. Einstweilige Verfügungsverfahren bilden in den oben genannten Rechtsgebieten eine sehr häufige Form der Rechtsverfolgung. Die Besonderheiten dieser Verfahren zu kennen, ist überaus wichtig, um schwerwiegende und oft nicht zu behebende Fehler zu vermeiden. Hier und auch in allen anderen Fällen, in denen Sie Ihre Rechte vor Gericht durchsetzen oder verteidigen müssen, begleite ich Sie mit der notwendigen Erfahrung und Kompetenz.